Bestand prüfen
Listen, Datenfelder, Einwilligungsnachweise, Abmeldungen, Bounces und Versandhistorie werden getrennt erfasst und bewertet.
Technik neu aufsetzen
Eine neue MailResponder-Instanz erhält eine saubere Datenbank, aktuelle Cronjobs, Versand-Preflight und kontrollierte Providerzugänge.
Schrittweise umstellen
Import, Testversand, Zustellprüfung und späterer Regelbetrieb werden nicht in einem unkontrollierten Komplettwechsel vermischt.
Migration in kontrollierten Schritten
Die konkrete technische Umsetzung hängt vom Altsystem ab. Ein stabiler Ablauf trennt jedoch Bestandsaufnahme, Bereinigung, Test und Umschaltung klar voneinander.
Quellen erfassen
Exportformate, Listen, benutzerdefinierte Felder, Sperrlisten und vorhandene Einwilligungsinformationen werden dokumentiert.
Daten bereinigen
Dubletten, ungültige Adressen, dauerhaft unzustellbare Empfänger und nicht belegbare Datensätze werden vor dem Import getrennt.
Neue Instanz testen
Formulare, Double-Opt-in, Vorlagen, Abmeldungen, Cronjobs, Bounces und Versandwege werden mit Testdaten geprüft.
Betrieb umschalten
Erst nach technischer Abnahme werden produktive Formulare und Kampagnen auf die neue Instanz umgestellt.
Was nicht ungeprüft übernommen werden sollte
Eine Migration ist keine Gelegenheit, jeden historischen Datensatz automatisch weiterzuverwenden. Fachliche und rechtliche Fragen werden vor dem Import separat geklärt.
Kontakte ohne nachvollziehbaren Anmelde- oder Einwilligungsstand werden nicht still als aktive Newsletter-Empfänger behandelt.
Dauerhaft unzustellbare, abgemeldete oder gesperrte Adressen müssen ihren Ausschlussstatus behalten.
Historisches HTML wird auf Mobilansicht, Platzhalter, Abmeldelink und technische Versandtauglichkeit geprüft.
Anmeldewege werden mit aktuellem Double-Opt-in, Datenschutzhinweisen und der neuen Listenstruktur neu getestet.
Erst Infrastruktur und Versandweg festlegen
Vor dem eigentlichen Import sollte klar sein, wo MailResponder betrieben wird und welche Provider Sofortmails sowie Kampagnen übernehmen.